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    Feuchter Keller – was tun? Ursachen & Lösungen

    15. März 20268 Min. Lesezeit

    Ein feuchter Keller ist eines der häufigsten Probleme bei Bestandsgebäuden in Norddeutschland. Ob modrige Gerüche, abblätternder Putz, Wasserflecken an den Wänden oder sichtbarer Schimmel – die Anzeichen sind vielfältig und sollten ernst genommen werden. Denn Feuchtigkeit im Keller ist nicht nur unangenehm, sondern kann langfristig die gesamte Bausubstanz schädigen.

    Die häufigsten Ursachen für einen feuchten Keller sind: aufsteigende Feuchtigkeit durch eine fehlende oder defekte Horizontalsperre, seitlich eindringendes Wasser durch mangelhafte Außenabdichtung, drückendes Grundwasser unter der Bodenplatte sowie Kondenswasser durch mangelnde Belüftung. In der Region Hamburg und Schleswig-Holstein kommen noch der hohe Grundwasserspiegel und die typische Bodenbeschaffenheit erschwerend hinzu.

    Aufsteigende Feuchtigkeit ist besonders bei älteren Gebäuden ein Problem. Viele Häuser, die vor den 1970er Jahren gebaut wurden, verfügen über keine oder eine unzureichende Horizontalsperre. Die Feuchtigkeit aus dem Erdreich steigt durch die Kapillarwirkung im Mauerwerk nach oben und führt zu Salzausblühungen, Putzschäden und Schimmelbildung.

    Bei seitlich eindringendem Wasser ist die Außenabdichtung defekt oder war von Anfang an unzureichend. In vielen Fällen wurde bei älteren Gebäuden lediglich ein Bitumenanstrich als Abdichtung aufgebracht – eine Maßnahme, die nach 30 bis 50 Jahren ihre Wirkung verliert. Eine professionelle Außenabdichtung mit modernen Materialien schafft hier dauerhafte Abhilfe.

    Drückendes Grundwasser unter der Bodenplatte ist ein besonders anspruchsvolles Problem, das Spezialwissen erfordert. Hier kommen häufig Injektionsverfahren zum Einsatz, bei denen spezielle Harze unter die Bodenplatte injiziert werden, um eine wasserundurchlässige Schicht zu erzeugen.

    Was können Sie kurzfristig tun? Lüften Sie den Keller regelmäßig durch Stoßlüften bei trockenem Wetter. Stellen Sie Möbel nicht direkt an feuchte Wände. Ein elektrischer Luftentfeuchter kann die Raumfeuchtigkeit temporär senken. Diese Maßnahmen behandeln jedoch nur die Symptome – für eine dauerhafte Lösung ist eine professionelle Sanierung unerlässlich.

    Die Kosten einer Kellersanierung variieren je nach Umfang und Methode erheblich. Da jedes Gebäude und jeder Schaden individuell ist, lassen sich pauschale Preise nicht seriös nennen. Viele Maßnahmen sind über die KfW förderfähig – ein Aspekt, den Sie unbedingt prüfen sollten. Wir begehen Ihr Objekt kostenfrei und erstellen Ihnen ein unverbindliches, transparentes Angebot.

    Unser Rat: Lassen Sie einen feuchten Keller frühzeitig von einem Fachmann begutachten. Je länger Feuchtigkeit unbehandelt bleibt, desto größer werden die Schäden – und desto teurer die Sanierung. Als TÜV-zertifizierter Fachbetrieb in Reinbek bieten wir Ihnen eine kostenfreie Vor-Ort-Analyse und ein unverbindliches Sanierungskonzept.

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